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Bidens Wirtschaftsagenda für Minderheiten - ein Gegenprogramm zu Trump

Joe Biden, designierter Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten

Wilmington. Joe Biden, designierter Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, will mit Milliardenausgaben die wirtschaftlichen Chancen von Minderheiten verbessern und Ungleichheit bekämpfen. Rund 50 Milliarden Dollar sollen im Fall seines Wahlsiegs als Startkapital für nichtweiße Unternehmer bereitgestellt werden, die Firmen und Geschäfte in benachteiligten Gegenden gründen wollten, versprach Biden am Dienstag in seiner Heimatstadt Wilmington im Staat Delaware.

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Der Ex-Vizepräsident will zudem 30 Milliarden Dollar oder zehn Prozent von Bundesausgaben, die er bereits im Rahmen seiner breiter angelegten Wirtschaftsagenda zugesagt hat, in einen “Chancenfonds für Kleinunternehmen” umleiten. Mit Steuerfreibeträgen von 15.000 Dollar für Familien mit geringem und mittlerem Einkommen wolle er den Eigenheimbesitz fördern, um die Wohlstandskluft zu verringern.

Biden will in erster Augustwoche Kandidatin für Vize-Posten bekanntgeben

Bisher scheint Ex-Staatsanwältin Kamala Harris am besten im Rennen zu liegen.

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Biden: Trump mit wenig Interesse Rassismus zu bekämpfen

Biden versprach zudem den Bau von 1,5 Millionen neuen Häusern und Sozialwohnungen, um einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum in vielen US-Städten zu beheben. Betroffen sind von diesem Problem vor allem schwarze und lateinamerikanische Bürger.

Dem Präsidenten Donald Trump warf Biden vor, sozialen Unfrieden zu schüren, unter anderem, indem er Bundespolizisten zur angeblichen Bekämpfung von Verbrechen in mehrere Städte schickte. Trump habe wenig Interesse daran, Rassismus zu bekämpfen, der laut Biden durch die Coronavirus-Pandemie weiter aufgedeckt wurde. People of Color - eine Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismuserfahrung - werden überproportional häufig Opfer des Virus.

Trump “sucht nach einem Rettungsseil”

"Er kann die Wirtschaft nicht umdrehen. Er ist entschlossen, Spaltung und Chaos zu schüren", sagte Biden über Trump. "Es ist nicht gut für das Land, aber Donald Trump kümmert das nicht. Sein Wahlkampf scheitert, und er sucht nach einem Rettungsseil."

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Viele der Vorschläge hatte Biden bereits als Teil eines Plans vorgestellt, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Angesichts der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt der vergangenen Monate ist Biden jedoch bemüht, Wählern zu zeigen, dass er konkrete Maßnahmen ergreifen will, um ethnische und wirtschaftliche Ungleichheit anzugehen, sollte er die Präsidentschaftswahl im November gewinnen.

RND/AP

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