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  • Joe Biden zu Vorwurf der Vergewaltigung: "Es ist niemals, niemals passiert”

Biden wehrt sich gegen Übergriff-Vorwurf - “niemals passiert”

  • Joe Biden steht kurz vor der Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten.
  • Nun muss sich der frühere Vizepräsident den Vorwürfen einer Frau stellen.
  • Biden streitet ab, die frühere Mitarbeiterin jemals belästigt zu haben.
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Washington. Joe Biden hat den von einer ehemaligen Mitarbeiterin erhobenen Vorwurf eines sexuellen Übergriffs zurückgewiesen.

“Ich sage unmissverständlich, es ist niemals, niemals passiert”, sagte der wahrscheinliche Präsidentschaftsdemokrat der US-Demokraten am Freitag in einem Interview des Senders MSNBC.

Tara Reade, eine Mitarbeiterin Bidens zu dessen Zeit als Senator, hatte ihn beschuldigt, in den 1990er Jahren übergriffig gewesen zu sein.

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Er äußerte sich nun erstmal öffentlich dazu.

Biden kündigte an, die Nationalarchive zu bitten, herauszufinden, ob es irgendwelche Unterlagen gibt, aus denen hervor geht, dass solch eine Beschwerde eingelegt wurde. "Die ehemalige Mitarbeiterin hat gesagt, sie habe 1993 eine Beschwerde eingelegt", sagte Biden. "Aber sie hat keine Unterlagen zu dieser angeblichen Beschwerde. Die Dokumente meiner Jahre im Senat, die ich der Universität von Delaware gespendet habe, enthalten keine Personalakten."

Biden sagte: “Es gibt nur einen Ort, an dem eine Beschwerde dieser Art sein könnte - die Nationalarchive.”

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Sein Wahlkampfteam hatte die Anschuldigung bereits Anfang April bestritten und mehrere ehemalige Mitarbeiter Bidens haben ihn in Interviews verteidigt.

Video
Obama spricht sich für Biden als Präsidentschaftskandidaten aus
1:12 min
Dieser habe alle Qualitäten, die ein Staatsoberhaupt jetzt haben müsse, sagte Obama am Dienstag in einer Videobotschaft.  © Reuters

RND/cle/AP

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