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Bidens Kampf gegen Krebs: Zahl der Toten soll binnen 25 Jahren um 50 Prozent reduziert werden

US-Präsident Joe Biden will in den nächsten 25 Jahren die Zahl der Krebstoten um 50 Prozent verringern.

Washington. US-Präsident Joe Biden will in den nächsten 25 Jahren die Zahl der Krebstoten um 50 Prozent verringern. Er setzt damit nach Angaben ranghoher Regierungsbeamter ein neues Ziel für seine 2016 noch als Vizepräsident angestoßene ehrgeizige Initiative im Kampf gegen Krebs. Es ist ein sehr persönliches Anliegen: 2015 starb Bidens Sohn Beau an einem Gehirntumor.

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Bidens schmerzliche Erfahrung, einen Angehörigen durch Krebs zu verlieren, teilen viele Menschen in den USA: Die Amerikanische Krebsgesellschaft schätzt, dass es in diesem Jahr mehr als 1,9 Millionen neue Krebserkrankungen und fast 610.000 Krebstote geben wird. Biden will erreichen, dass jährlich mehr als 300.000 Leben vor der Krankheit gerettet werden. Seine Regierung hält das für möglich, da die Todesrate in den vergangenen zwei Jahrzehnten um rund 25 Prozent gefallen ist.

Biden wollte seine Initiative am (heutigen) Mittwoch im Weißen Haus verkünden, mit Vizepräsidentin Kamala Harris und seiner Frau Jill an der Seite. In den East Room geladen waren auch Mitglieder des Kongresses und der Regierung, sowie 100 Patienten, Genesene, Pflegende, Familienangehörige und Vertreter von Hilfegruppen.

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„Moonshot-Programm“ wurde bereits unter Präsident Obama gestartet

Für die Verwirklichung des kühnen Vorhabens - englisch „Moonshot“ - soll ein „Krebskabinett“ mit Fachkräften aus Gesundheits- und anderen Sozialabteilungen von Bundesbehörden gebildet werden.

Ex-Präsident Barack Obama hatte das „Moonshot-Programm“ zur Bekämpfung von Krebs in seinem letzten Amtsjahr gestartet und mit 1,9 Milliarden Dollar ausgestattet. Die Leitung - „Mission Control“ - übertrug er dem damaligen Vizepräsidenten Biden.

RND/AP

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