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Mit diesen Experten will Joe Biden die Corona-Pandemie in den Griff bekommen

  • Donald Trump macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Expertenrat in der Corona-Pandemie.
  • Sein Amtsnachfolger Joe Biden will es anders machen.
  • Er stellte jetzt seinen hochkarätig besetzten Corona-Expertenrat vor.
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Washington. Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat am Montag seinen Expertenrat zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorgestellt. „Ich werde mich von der Wissenschaft und von Experten informieren lassen“, erklärte Biden in einer Pressemitteilung. Der Expertenrat solle dabei unterstützen, die Anti-Corona-Maßnahmen der neuen Regierung zu gestalten. Dabei gehe es vor allem darum, steigende Infektionszahlen unter Kontrolle zu bringen, die Entwicklung und Verteilung von sicheren und wirksamen Impfstoffen zu fördern und gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Der neue Expertenrat soll eine Dreierspitze aus Vivek Murthy, David Kessler und Marcella Nunez-Smith bekommen. Murthy war von 2014 bis 2017 oberster Gesundheitsbeamter der US-Regierung, Kessler leitete früher die Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA und Nunez-Smith ist Professorin an der Yale University, wo sie unter anderem zur Gesundheitsförderung von marginalisierten Bevölkerungsgruppen forscht. Zehn weitere Mitglieder gehören dem Gremium an, viele arbeiteten bereits für frühere US-Regierungen.

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Biden: "Wir folgen der Wissenschaft"
1:28 min
Der gewählte US-Präsident Joe Biden stellte am Montag einen Expertenrat vor, der die Politik seiner Regierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie gestalten soll.  © Reuters
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Anders als Trump will Biden auf die Wissenschaft hören

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Die Pandemie sei eine der wichtigsten Herausforderungen für die neue Regierung, schrieb Biden. Im Wahlkampf hatte er immer wieder versprochen, er werde den Empfehlungen der Wissenschaft folgen, um die Pandemie zu bekämpfen. Dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump hatte er völliges Versagen vorgeworfen.

Die Pandemie ist in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, weiter außer Kontrolle. Zuletzt meldeten die Behörden dort im Schnitt rund 100.000 Neuinfektionen pro Tag. Daten der Universität Johns Hopkins zufolge gab es in den USA seit Beginn der Pandemie 9,9 Millionen bestätigte Infektionen und mehr als 237.000 damit zusammenhängende Todesfälle.

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Der 77 Jahre alte Biden war nach einer schleppenden Auszählung der Stimmen am Samstag von US-Medien zum sicheren Sieger der Wahl erklärt worden. Trump wird noch bis 20. Januar weiter regieren.

RND/dpa

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