Jens Spahn: Schutzmasken-Situation hat sich entspannt

  • Ärzte und Krankenhäuser hatten Alarm geschlagen, dass das Schutzmaterial ausgeht, dann begann die Bundesregierung mit der zentralen Beschaffung.
  • Jetzt habe sich die Versorgungslage deutlich entspannt, sagt Jens Spahn.
  • In einem Interview gibt der Minister auch Fehler zu.
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Berlin. Die Lage auf dem Markt medizinischer Masken hat sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entspannt. Die Beschaffung habe mühsam angefangen, sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend im Interview mit der "Zeit". "Mittlerweile gelingt es uns aber, so viel zu beschaffen, dass mir die ersten kassenärztlichen Vereinigungen und Länder sagen "der Hof ist voll, stell die Lieferungen ein"". Vor vier Wochen sei das noch schwieriger gewesen, sagte Spahn.

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Spahn bittet um verantwortungsvollen Umgang mit Lockerungen
1:13 min
Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen können wieder Besuch empfangen. Auch wenn dabei die geltenden Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden müssen.  © Reuters
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“Hätten früher Masken kaufen sollen”

Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen hatten zu Beginn der Corona-Krise kritisiert, dass nicht ausreichend Schutzausrüstung für die Beschäftigten zur Verfügung stehe. Die Bundesregierung hatte daraufhin beschlossen, unter anderem Masken zentral zu beschaffen. In dem Interview warb Spahn um Verständnis: “Hätten wir früher Masken kaufen sollen? Ja! Hab ich mich aktiv dagegen entschieden, Masken zu kaufen, nein!”, erklärte er. Zu dem Zeitpunkt, wo man es hätte tun sollen, sei das Thema nicht im Bewusstsein gewesen. “Im Nachhinein ist man schlauer.”

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Mit Blick auf die viel diskutierten Gegenmaßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus, die nun schrittweise gelockert werden, sagte Spahn: "Da werden mit Sicherheit nicht immer alle Entscheidungen im Nachhinein richtig gewesen sein." Gleichzeitig seien sie aber immer nach bestem Wissen und Gewissen getroffen worden.

RND/dpa

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