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„Sehe ich heute nicht“: Spahn erwartet keine neuen Corona-Reisebeschränkungen in der EU

  • Über Omikron wisse man noch nicht alles, sagt der scheidende Bundesgesundheitsminister Spahn.
  • Deshalb „müssen wir vorsichtig sein“.
  • Europaweite Reisebeschränkungen wird es seiner Meinung nach trotzdem nicht geben.
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Brüssel. Neue Reisebeschränkungen innerhalb der EU sind nach Einschätzung des scheidenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn angesichts der vierten Corona-Welle nicht zu erwarten.

„Dass es innerhalb der Europäischen Union zu Reisebeschränkungen kommt, das sehe ich heute nicht“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag am Rande eines Treffens mit EU-Kollegen in Brüssel. Dies halte er auch nicht für notwendig.

Spahn verwies darauf, dass die EU-Staaten die Einreise aus Ländern im südlichen Afrika, in denen die womöglich ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus „entdeckt wurde und eine stärkere Rolle spielt“, bereits drastisch eingeschränkt haben. „Das war wichtig, dass wir schnell gemeinsam agiert haben.“

Grundsätzlich betonte Spahn, dass man über Omikron noch nicht alles wisse. „Aber bis wir mehr wissen, müssen wir vorsichtig sein.“ Durch die Einreisebeschränkungen solle der Eintrag des Virus nach Europa und Deutschland so gering wie möglich gehalten werden.

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Mit Blick auf die kommende Bundesregierung betonte Spahn, dass es bei der europäischen und internationalen Zusammenarbeit Kontinuität geben werde. „Das ist sowohl der scheidenden, wie der neuen Regierung sehr, sehr wichtig.“

RND/dpa

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