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Spahn: SPD will aus Deutschland „ein großes Berlin-Mitte“ machen

  • Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sorgt erneut mit einem Berlin-Vergleich für Schlagzeilen.
  • In einem Angriff auf die SPD äußerte er sich despektierlich über den Stadtteil Berlin-Mitte.
  • Vor vier Jahren hatte Spahn kritisiert, dass in vielen Restaurants in Berlin nur Englisch gesprochen werde.
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Berlin. Der CDU-Politiker Jens Spahn nutzt die Hauptstadt im Wahlkampf als Bild, um sich vom linken Lager abzugrenzen. „Bei der SPD habe ich den Eindruck, dass sie aus Deutschland ein großes Berlin-Mitte machen will.

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Die Partei schaut immer weniger auf die Mitte der Gesellschaft, dafür umso mehr auf die urbanen Akademiker. Das ist bei allen drei linken Parteien so“, sagte der Bundesgesundheitsminister der „Welt“ (Freitag). Er antwortete dabei auf die Frage, ob man von einer Partei wie der CDU, die derzeit bei kurz über 20 Prozent stehe, noch von einer Volkspartei sprechen könne. „Bei der Union auf jeden Fall“, sagte Spahn.

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Berlin-Mitte gilt als teure Gegend. Dort liegen das Regierungsviertel und viele touristische Ziele. Spahn (41) hatte schon 2017 mit einer Berlin-Äußerung für Gesprächsstoff gesorgt. Damals kritisierte er in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass er in der Hauptstadt mit der deutschen Sprache bisweilen nicht mehr weiterkomme. „Mir geht es zunehmend auf den Zwirn, dass in manchen Berliner Restaurants die Bedienung nur Englisch spricht.“

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RND/dpa

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