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Jemen: Gouverneur wirft Huthi-Rebellen „Genozid“ vor

  • Im Jemen geht die Blockade eines Bezirks in der Provinz Marib weiter.
  • Der Gouverneur der Region warf den Rebellen vor Ort „Genozid“ vor.
  • Im Jemen sind 37.000 Menschen von jeder humanitären Hilfe abgeschnitten.
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Sanaa. Die Rebellen im Jemen haben ihre wochenlange Blockade eines Bezirks in der Provinz Marib fortgesetzt. Humanitäre Hilfen erreichten die 37.000 Menschen in der Region nicht mehr, die zudem in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt waren, wie Behördenvertreter und UN-Mitarbeiter erklärten.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen waren in den vergangenen Wochen in den Bezirk Abdiya südlich der Stadt Marib vorgedrungen und hatten Truppen der international anerkannten Regierung zum Rückzug gezwungen, wie Militärvertreter beider Seiten mitteilten.

Die Huthis verübten einen „Genozid“ in Abdiya und verhinderten, dass Nahrung, Medizin und andere wichtige Güter den Bezirk erreichten, sagte der Gouverneur der Provinz Marib, Scheich Sultan al-Arada. Die Attacke auf Abdiya ist Teil einer Huthi-Offensive mit dem Ziel, die von der Regierung gehaltene Provinz Marib einzunehmen.

RND/AP

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