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Jemen-Konflikt: US-Marine testet Laserwaffe im Golf von Aden

Huthi-Rebellen halten während einer Versammlung ihre Waffen (Archivbild). Die US-Marine hat eine Laserwaffe getestet, die gegen ferngesteuerte Boote der Rebellen eingesetzt werden könnte.

Dubai. Die US-Marine hat am Mittwoch bei einem Test mit einer Laserwaffe ein im Golf von Aden schwimmendes Ziel zerstört. Das Waffensystem, das vom Kriegsschiff USS Portland aus abgefeuert wurde, könnte etwa eingesetzt werden, um mit Bomben beladene Drohnen-Boote der Huthi-Rebellen im Roten Meer ins Visier zu nehmen.

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Die im Nahen Osten stationierte 5. Flotte der US-Marine erklärte mit Blick auf den Waffentest, das Ziel sei „erfolgreich angegriffen“ worden. Im Mai 2020 war die Laserwaffe von dem Kriegsschiff aus eingesetzt worden, um eine fliegende Drohne vom Himmel zu holen.

Der Golf von Aden trennt Ostafrika von der Arabischen Halbinsel, er liegt vor der südlichen Küste des Jemen, in dem ein blutiger Konflikt tobt, seit die Huthi-Rebellen 2014 die Hauptstadt Sanaa einnahmen. Im folgenden Jahr trat eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition in den Krieg ein, der sich zu einer Pattsituation entwickelt und nach Auffassung der UN die schlimmste humanitäre Krise der Welt mit geschätzt etwa 110.000 Toten hervorgebracht hat.

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Konflikt betrifft auch wichtige Wasserwege

Der Konflikt hat sich auch auf die umliegenden Wasserwege wie das Rote Meer und die Meerenge Bab al-Mandab ausgebreitet, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Diese Wasserwege führen zum Suezkanal und weiter auf das Mittelmeer, was sie wichtig für die internationale Schifffahrt und die globale Energieversorgung macht.

Die Huthi-Rebellen setzen in den Gewässern Drohnen-Boote ein, die ferngesteuert Ziele ansteuern können, um dort zu detonieren. Es wird vermutet, dass diese Boote mit iranischer Unterstützung gebaut werden. Der Iran verneint, die Huthis mit Waffen auszustatten, doch Experten der Vereinten Nationen, unabhängige Analysten und westliche Nationen weisen auf Belege hin, die eine Verbindung des Iran zeigen.

RND/AP

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