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Jahrestag des Überfalls auf Sowjetunion: Putin wünscht sich Zusammenarbeit mit Europa

  • Anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion hat sich Wladimir Putin für bessere Beziehungen zur EU ausgesprochen.
  • In einem deutschsprachigen Beitrag in der Zeitung „Die Zeit“ erklärte der russische Präsident, dass es viele gemeinsame Interessen gebe.
  • Gleichzeitig äußerte Putin auch Kritik an EU und Nato.
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Moskau. Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls von Hitler-Deutschland auf die Sowjetunion in einem deutschsprachigen Gastbeitrag für bessere Beziehungen mit Europa ausgesprochen.

Es gebe viele gemeinsame Interessen wie Sicherheit, strategische Stabilität, Klima- und Umweltprobleme, schrieb Putin in dem Text, den die Zeitung „Die Zeit“ am Dienstag veröffentlichte. Gleichzeitig erhob das russische Staatsoberhaupt Vorwürfe gegen EU und Nato.

Putin lobt Rote Armee

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„Die Grundursache des zunehmenden gegenseitigen Misstrauens in Europa lag im Vorrücken des Militärbündnisses gen Osten“, kritisierte Putin in dem Beitrag, der laut „Zeit“ zuerst auf Russisch und dann auf Deutsch in der Redaktion eingetroffen war. Europa warf er vor, einen „bewaffneten verfassungswidrigen Staatsstreich“ in der Ukraine unterstützt zu haben.

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Der Kremlchef erinnerte daran, dass mit dem Angriff der Nazis am 22. Juni 1941 für das sowjetische Volk der Große Vaterländische Krieg begonnen hatte - „der blutigste in der Geschichte unseres Landes“. Er lobte „den Mut und die Standhaftigkeit der Helden der Roten Armee und der Arbeiter daheim“, die nicht nur ihr Vaterland, sondern auch Europa und die ganze Welt vor Versklavung gerettet hätten.

RND/dpa

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