Italien stoppt geplante Öffnung der Skigebiete

  • In Italien stehen die Lifte weiter still.
  • Die italienische Regierung verlängert das bestehende Wintersport-Verbot.
  • Mehrere Regionen hatten sich bereits auf eine Öffnung eingestellt.
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Rom. Kurz vor der geplanten Öffnung vieler Skiregionen in Italien hat die Regierung in Rom den Start der Aktivitäten wieder gestoppt. Gesundheitsminister Roberto Speranza verlängerte am Sonntag das bestehende Wintersport-Verbot für Freizeitsportler. Als Grund nannte er in seiner Anordnung erhöhte Risiken durch neue Virus-Varianten. Eigentlich hatte die Regierung erlaubt, dass der Skibetrieb in den sogenannten Gelben Zonen des Landes, wo das Corona-Risiko als mäßig gilt, von Montag an wieder losgehen sollte.

Doch die geplante Öffnung vieler Skiregionen in Italien sorgte für Kritik. Warnungen der Virologen wegen steigender Corona-Zahlen mehrten sich. Die Experten des wissenschaftlichen Komitees CTS, das die Regierung in Rom berät, hätte gegen eine Öffnung votiert, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Bei Seilbahn-Betreibern und anderen Unternehmen in den betroffenen Alpen-Zonen liefen die Vorbereitungen für den Start. Von ihnen kam am Sonntag umgehend Protest gegen die Einschätzung der Experten. Die Politik hatte ursprünglich festgelegt, dass der Skibetrieb in den sogenannten Gelben Zonen des Landes, wo das Corona-Risiko als mäßig gilt, ab dem 15. Februar wieder losgehen darf. Gelb sind unter anderem die Lombardei, das Aosta-Tal und Venetien.

In Roten und Orangen Zonen wären die Lifte ohnehin weiter stillgestanden. Dazu gehören Ligurien, das Trentino und Südtirol. Italiens Skigebiete hatten Anfang des Winters zum Schutz vor dem Coronavirus gar nicht öffnen dürfen.

RND/dpa

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