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Offenbar fünf Flüchtlinge bei Mittelmeer-Überfahrt ums Leben gekommen

  • Fünf Flüchtlinge sind offenbar bei einer Mittelmeer-Überquerung ums Leben gekommen.
  • Sechs weitere hat die italienische Küstenwache aus Seenot gerettet.
  • Die Toten sollen ins Meer geworfen worden sein.
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Rom. Die italienische Küstenwache hat vor der sizilianischen Küste sechs Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Fünf weitere Migranten seien bei der einwöchigen Überfahrt ums Leben gekommen, teilte die Küstenwache in der Nacht zum Montag unter Berufung auf Aussagen der Überlebenden in Rom mit. Diese warfen den Angaben zufolge die Toten ins Meer.

Insgesamt drei Boote seien eine Woche zuvor von der algerischen Küste aus gestartet, hieß es. Zwei Boote erreichten in den vergangenen Tagen Sardinien. Nach Hinweisen von Angehörigen lokalisierte die Küstenwache gemeinsam mit Einheiten der italienischen Luftwaffe und der EU-Grenzschutzagentur Frontex das dritte Boot acht Seemeilen vor Mazzara del Vallo im Westen von Sizilien.

Seit Januar registrierte Italien knapp 26.000 überwiegend mit Booten über das Mittelmeer kommende Flüchtlinge. In der vergangenen Woche sank wegen schlechter Wetterbedingungen zeitweise die Zahl der Boote, die vor allem die westlich von Malta gelegene Ferieninsel Lampedusa täglich erreichen.

RND/epd

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