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Für G20-Gipfel: Italien führt Grenzkontrollen zu europäischen Nachbarländern ein

  • Italien führt für den anstehenden G20-Gipfel in Rom Grenzkontrollen zu europäischen Nachbarländern ein.
  • Die Regelung soll allerdings nur für einige Tage in Kraft treten.
  • Dies ist allerdings nur ein Teil der umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen, die das Land für das Gipfeltreffen ergreift.
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Rom. Wegen des am Wochenende anstehenden G20-Gipfels in Rom führt Italien für einige Tage wieder Kontrollen an seinen Grenzen zu den europäischen Nachbarländern ein. Die Kontrollen sollten ab Mittwochabend, 22 Uhr, bis Montag, 13 Uhr, laufen, teilte das Innenministerium mit. Das sei übliche Praxis bei derartigen Großereignissen und den Ländern des Schengenraums und der EU-Kommission in den vergangenen Tagen mitgeteilt worden. Italien grenzt an Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien.

In der italienischen Hauptstadt kommen am Samstag und Sonntag die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrienationen zu ihrem Gipfeltreffen zusammen. Bereits am Freitag finden Gespräche statt, dabei sind unter anderem US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der italienische Regierungschef Mario Draghi als Gastgeber des Gipfels.

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Italien ergreift umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen für einen geregelten Ablauf des Gipfels. Tausende Polizisten, zusätzlich 500 Soldaten, Spezialeinheiten und eine Flugverbotszone über Teilen der Stadt sollen Ausschreitungen und Randale von G20-Gegnern verhindern. Mit den Grenzkontrollen sollen bekannte Krawallmacher oder Extremisten aus dem Ausland schon bei der Einreise gestoppt werden.

RND/dpa

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