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  • Italien: Antifaschismus-Demo in Rom - Zehntausende gehen gegen Rechtsextremismus auf die Straße

Rom: Zehntausende bei Demo gegen Faschismus

  • Im Rom haben zehntausende Menschen gegen Faschismus demonstriert.
  • Die Proteste finden eine Woche nach dem Angriff auf den Sitz der Gewerkschaft CGIL.
  • Nach Angaben der Gewerkschaft kamen 200.000 Menschen zu der Kundgebung.
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Rom. Eine Woche nach dem Angriff auf den Sitz der Gewerkschaft CGIL in Rom haben Zehntausende Menschen in der italienischen Hauptstadt gegen Faschismus demonstriert. „Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie“ lautete das Motto der Veranstaltung organisiert von den Gewerkschaftsbünden CGIL, CISL und UIL.

Zur Kundgebung kamen nach Angaben der Gewerkschaft 200.000, Medien zufolge nach Angaben der Stadt 60.000 Menschen.

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Rom: Zehntausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus
1:42 min
Am Samstag haben Zehntausende an einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Rom teilgenommen und ein Verbot der rechtsextremen Partei Forza Nuova gefordert.  © Reuters
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Mit Fahnen und Bannern zogen die Gewerkschaftsanhänger und verschiedene linke Gruppen durch die Straßen um den Veranstaltungsort an der Piazza di San Giovanni in Laterano unweit des Kolosseums. Nach den Ausschreitungen eine Woche zuvor während der Demonstration gegen die erweiterten Corona-Regeln in Italien waren zahlreiche Polizeieinheiten und Hubschrauber im Einsatz. Am Rande hatten damals unter anderem Mitglieder der rechtsradikalen Partei Forza Nuova den CGIL-Sitz attackiert und Einrichtungen zerstört. Bei den Protesten gab es mehrere Verletzte.

Diskussionen über Auflösung von Forza Nuova

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Italiens Politik diskutiert derzeit über die Auflösung der Partei. CISL-Generalsekretär Luigi Sbarra forderte auf der Kundgebung, schnell beim Auflösen neofaschistischer und neonazistischer Organisationen voranzuschreiten. Italien gedachte am Samstag auch einer Razzia durch die Nazis vor 78 Jahren in Rom, in deren Folge mehr als 1000 Juden in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden.

RND/dpa

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