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Israel attackiert nach Raketenbeschuss Hamas-Stützpunkte in Gaza

  • Im Nahost-Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern gibt es derzeit wieder Konfrontationen.
  • Laut Armeeangaben hat ein israelischer Panzer nach Raketenangriffen aus dem Küstengebiet die islamistischen Hamas attackiert.
  • Der BND versucht, zu vermitteln.
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Tel Aviv. Ein israelischer Panzer hat nach Armeeangaben drei Stützpunkte der islamistischen Hamas im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Zuvor hätten militante Palästinenser eine Rakete aus dem Küstengebiet nach Israel abgefeuert, teilte die Armee in der Nacht zu Mittwoch mit. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas verhandeln nach Medienberichten seit Längerem intensiv über einen Gefangenenaustausch. Israel bemüht sich demnach um die Freilassung von zwei israelischen Zivilisten sowie um die Übergabe der Leichen von zwei 2014 im Gaza-Krieg getöteten israelischen Soldaten. Die Hamas fordere im Gegenzug die Freilassung von mindestens Dutzenden palästinensischen Häftlingen aus israelischen Gefängnissen.

BND verhandelt zwischen Parteien

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Nach einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" verhandelt auch der Bundesnachrichtendienst in der Sache zwischen den Parteien. Zwei deutsche Agenten und ein Schweizer Diplomat seien damit befasst. Die Verhandlungsmission habe bereits im Sommer 2018 begonnen, nachdem Außenminister Heiko Maas (SPD) zuvor Hilfe bei der Vermittlung angeboten habe, schrieb "Die Zeit". Die Gespräche fänden in Kairo und der Region statt.

Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben. Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen.

Rund zwei Millionen Einwohner leben unter sehr schlechten Bedingungen in dem Küstenstreifen. Palästinenser protestieren regelmäßig gegen die Blockade. Zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen kommt es immer wieder zu Konfrontationen. Unterhändler Ägyptens und der Vereinten Nationen setzen sich regelmäßig für eine Beruhigung der Lage ein.

RND/dpa

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