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Anschlag von Wien: Terrormiliz IS reklamiert Tat für sich

  • Der Attentäter von Wien war nach offiziellen Angaben ein Anhänger der Terrormiliz IS.
  • Nun hat die Terrororganisation den Anschlag mit vier Toten und Dutzenden Verletzten für sich reklamiert.
  • Unterdessen gab es zwei weitere Festnahmen - in der Schweiz.
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Wien/Damaskus. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag in Wien mit vier Todesopfern und 22 teils schwer Verletzen für sich reklamiert.

Ein „Soldat des Kalifats“ habe die Attacke mit Schusswaffen und einem Messer verübt und in der österreichischen Hauptstadt rund 30 Menschen getötet oder verletzt, darunter auch Polizisten, teilte der IS am Dienstag auf seiner Plattform Naschir News mit.

Der 20-jährige Kujtim Fejzulai hatte nach Angaben der Behörden am Montagabend nahe der Hauptsynagoge in der Wiener Innenstadt um sich geschossen, dabei mindestens vier Menschen getötet und 22 weitere verletzt. Anschließend wurde er von der Polizei erschossen. Nach offiziellen Angaben war er ein Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und hatte nordmazedonische Wurzeln.

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Terror in Wien: Vier Passanten tot - Viele in Lebensgefahr
1:07 min
Die Zahl der Opfer des Terroranschlags in Wien steigt. Die Polizei ist weiter mit einem Großaufgebot unterwegs. Es gab auch erste Festnahmen.  © dpa

Unterdessen hat die Polizei in der Schweiz am Dienstagnachmittag zwei Männer festgenommen, die möglicherweise mit dem Attentäter von Wien in Verbindung standen. Der 18- und der 24-Jährige aus Winterthur gerieten laut Kantonspolizei Zürich in den Fokus, als die Polizei mögliche Verbindungen der Taten in Wien in die Schweiz prüfte.

Nach Abstimmung mit den österreichischen Behörden nahm eine Spezialeinheit die beiden Männer in Winterthur fest. Inwiefern es eine Verbindung zwischen den Festgenommenen und dem Attentäter gebe, sei Gegenstand der laufenden Abklärungen und Ermittlungen, teilte die Kantonspolizei weiter mit.

RND/dpa

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