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IS-Rückkehrerin kommt nicht in Haft, Ermittlungsverfahren läuft

Eine deutsche IS-Anhängerin kehrt mit ihren Kindern nach Deutschland zurück. Inhaftiert wird sie nicht.

Frankfurt/Berlin. Gegen die IS-Rückkehrerin, die am Samstagabend mit ihren Kindern in Deutschland zurückerwartet wurde, wird wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ermittelt. Zudem werde wegen der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht ermittelt, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Es bestehe aber kein Haftbefehl. Die Frau sei 30 Jahre alt. Über Herkunfts-, Aufenthalts- oder Geburtsort machte er keine Angaben. Was mit der Frau nach der Landung geschehe, falle in die Zuständigkeit der Polizei.

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Das Auswärtige Amt hatte bereits am Freitag bestätigt, "dass heute drei weitere deutsche Kinder, die sich in Nordsyrien in Gewahrsam befunden haben, von dort aus gemeinsam mit ihrer Mutter in den Irak ausreisen konnten". Nach dpa-Informationen soll die Familie zuletzt im Lager Al-Hol gelebt haben. Medienberichten zufolge soll die Frau aus Mittelhessen stammen. Das dortige Polizeipräsidium sagte der dpa, man mache zu dem Fall keine Angaben.

RND/dpa

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