Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Iran will wieder mit UN-Atombehörde verhandeln

Rafael Grossi, Chef der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Teheran. Der Iran hat eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der UN-Atombehörde angekündigt. Dazu sei der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, nach Teheran eingeladen worden, teilte das Außenministerium am Montag mit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Iran sei weiterhin an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert. Ein genaues Datum für die Reise stehe noch nicht fest. Sie werde aber „zeitnah“ erfolgen, so ein Ministeriumssprecher.

Grossi hatte dem Iran vergangene Woche mangelnde Gesprächsbereitschaft vorgeworfen. Seit der Amtsübernahme von Präsident Ebrahim Raisi im August habe er keinen Kontakt zur neuen Regierung gehabt. Lediglich mit dem Leiter des iranischen Atomorganisation habe er gesprochen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Grossi will Gespräche mit Spitzenpolitikern

Der Iran hatte in den vergangenen Monaten die Überwachung seiner Atomanlagen durch die IAEA eingeschränkt. Grossi versucht deshalb schon seit September, Gespräche mit Spitzenpolitikern in Teheran zu führen.

Die Zusammenarbeit mit der IAEA ist für den Iran ein Druckmittel in den Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens von 2015. Nach mehrmonatiger Pause sollen die Gespräche Ende des Monats in Wien fortgesetzt werden.

Die USA hatten den Pakt, der den Bau von Atomwaffen in der Islamischen Republik verhindern soll, 2018 verlassen. Daraufhin hielt sich Teheran nicht mehr an alle Vereinbarungen.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.