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Iran: Ex-Präsident Ahmadinedschad will erneut kandidieren

  • Gegen Ende seiner Amtszeit galt er selbst unter den Hardlinern im Iran als umstritten.
  • Und sein Versuch, bei der Präsidentenwahl 2017 anzutreten, scheiterte kläglich.
  • Im nächsten Jahr will es Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad laut einem Parteifreund trotzdem noch einmal wissen.
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Teheran. Der ehemalige iranische Präsident und Hardliner Mahmud Ahmadinedschad will bei der Präsidentenwahl 2021 wieder kandieren. Das gab sein Parteifreund Esfandiar Abdollahi am Samstag bekannt.

Demnach könnten frühere Kollegen Ahmadinedschads, die nach der Wahl wieder im Parlament säßen, den Weg für eine erneute Kandidatur ebnen. Die Bedingung für eine Kandidatur wäre aber die Gewissheit, dass er nicht wieder wie 2017 vom Wahlgremium abgelehnt werde, so Abdollahi laut Webportal der Tageszeitung “Etemad”.

Während seiner achtjährigen Amtszeit von 2005 bis 2013 war Ahmadinedschad zuerst der Liebling des Klerus, der Hardliner und der Konservativen im Parlament sowie von Teilen der Justiz. Gegen Ende seiner Amtszeit kamen aber immer mehr Zweifel an seiner Politik auf. Sein Atomkurs führte zu zahlreichen Sanktionen gegen das Land und folglich in eine Wirtschaftskrise.

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Iran unter Ahmadinedschad international isoliert

Wegen seiner militärischen Drohungen gegen Israel sowie der Leugnung des Holocaust war der Iran international isoliert. Seine Unterstützer wandten sich immer mehr von ihm ab, selbst unter den Hardlinern war er am Ende seiner Amtszeit umstritten.

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Ein erneuter politischer Anlauf bei der Präsidentenwahl 2017 scheiterte kläglich. Ahmadinedschad wurde für die Wahl nicht einmal zugelassen. Seitdem machte er Schlagzeilen mit Kritik an der iranischen Führung und besonders der Justiz - sowie auf Twitter als Fan der amerikanischen Fooball- und Basketballligen NFL und NBA.

RND/dpa

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