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Iran-Konflikt: Pompeo dankt Deutschland für Solidarität

Mike Pompeo, Außenminister der USA.

New York. US-Außenminister Mike Pompeo hat sich bei Deutschland und zwei anderen "engen Freunden" seines Landes für deren Unterstützung im Konflikt mit dem Iran bedankt. Pompeo reagierte auf eine gemeinsame Stellungnahme der Bundesregierung mit Frankreich und Großbritannien, in der die drei international einflussreichsten EU-Staaten den Iran für die jüngsten Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht hatten.

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"Das wird die Diplomatie stärken und die Friedensbestrebungen", schrieb Pompeo dazu am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. "Wir fordern jedes Land dazu auf, sich dieser Verurteilung der Handlungen des Irans anzuschließen."

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Mit ihrer Stellungnahme vor der Generaldebatte bei der UN-Vollversammlung am Dienstag hatten sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien der Einschätzung der USA zu den Attacken auf die Ölanlagen angeschlossen. "Für uns ist deutlich, dass der Iran Verantwortung für diesen Angriff trägt", hieß es in der gemeinsamen Mitteilung. "Es gibt keine andere plausible Erklärung."

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Die Führung in Teheran hat jede Verantwortung für die Angriffe in Saudi-Arabien zurückgewiesen, zu denen sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen bekannten. Pompeo hatte schon unmittelbar nach den Angriffen Mitte des Monats den Iran dafür verantwortlich gemacht - und dies seither mehrmals bekräftigt.

Merkel will Ruhani und Trump treffen

Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wird mit Spannung die Ansprache von US-Präsident Donald Trump bei der Generaldebatte in New York erwartet. Er wird am Dienstag als einer der ersten Redner das Wort ergreifen. Im vergangenen Jahr hatte Trump der Führung in Teheran bei der UN-Vollversammlung vorgeworfen, "Chaos, Tod und Zerstörung" zu säen. Am Montag bezeichnete er den Iran als "Terrorstaat Nummer Eins auf der Welt".

Unterdessen teilte ein Regierungssprecher von Kanzlerin Angela Merkel mit, dass sie im Ringen um eine Deeskalation im Atomkonflikt mit dem Iran erstmals auch den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani treffen wolle. Auch ein bilaterales Treffen mit US-Präsident Donald Trump war demnach geplant.

RND/cle/dpa

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