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Iraks Regierungschef will gemeinsam mit USA Krieg gegen Iran verhindern

  • Nach der Tötung des iranischen Top-Generals Soleimani im Irak ist das Risiko eines Krieges zwischen der USA und dem Iran enorm.
  • Der irakische Regierungschef spricht sich nun für eine Kooperation mit den USA aus, um einen Krieg zu vermeiden.
  • Irak steht als Verbündeter beider Konfliktparteien unter starkem Druck.
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Teheran. Der irakische Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi hat sich für eine Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen, um ein "Hineinrutschen in einen offenen Krieg" zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu verhindern. Die USA müssten auch mit dem Irak zusammenarbeiten, um den Abzug der US-Soldaten von irakischem Boden zu erreichen, sagte er am Montag bei einem Gespräch mit dem US-Botschafter Matthew Tueller. Die Beziehungen zu Washington müssten auf einer "soliden Grundlage" aufgebaut werden.

Die Spannungen im Irak und im Nahen Osten sind am Siedepunkt, nachdem die USA den iranischen General Kassem Soleimani am Freitag auf irakischem Boden getötet haben. Nach dem Vorfall stimmte das irakische Parlament am Sonntag für den Abzug der US-Soldaten und anderer ausländischer Truppen.

Die US-Truppen sind im Irak stationiert, um dem Land im Kampf gegen Extremisten der Terrorgruppe Islamischer Staat zu helfen und irakische Sicherheitskräfte auszubilden. Seit Jahren versucht Bagdad, die Beziehungen zu seinen zwei Verbündeten USA und Iran auszubalancieren.

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RND/AP