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Internationale Gemeinschaft sagt 4 Milliarden US-Dollar für globales Lernen zu

  • Der internationale Bildungsnotstand hat sich durch die Corona-Pandemie verschärft
  • Die internationale Gemeinschaft stellt deshalb 4 Milliarden US-Dollar für Bildung bereit.
  • Zugute kommen sollen die vor allem ärmeren Ländern.
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London. Die internationale Gemeinschaft hat sich in London auf Fördergelder in Höhe von vier Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 3,37 Milliarden Euro) für weltweite Bildung geeinigt. Das teilte die Globale Partnerschaft für Bildung am Donnerstag nach einem zweitägigen Gipfel in London mit, an dem sich neben Deutschland, Großbritannien und der EU etliche andere internationale Partner beteiligten. Die EU-Staaten versprachen als „Team Europe“ 1,7 Milliarden Euro, Großbritannien sagte 430 Millionen Pfund (umgerechnet rund 505 Millionen Euro) zu.

Die Globale Partnerschaft für Bildung, die ärmere Länder in Kontakt mit internationalen Organisationen, privaten und öffentlichen Spendern sowie der Zivilgesellschaft bringt, will in den kommenden fünf Jahren mindestens fünf Milliarden US-Dollar einsammeln und bis 2025 mindestens 88 Millionen mehr Mädchen und Jungen in die Schulen bringen.

Durch die Corona-Pandemie hat sich der internationale Bildungsnotstand verschärft. In vielen Ländern mussten Schulen zeitweise geschlossen werden, in einigen Teilen der Welt können Kinder noch immer nicht in die Schulen zurück. Nichtregierungsorganisationen kritisierten die Zusagen als nicht weitreichend genug, um die Rückstände aufzuholen.

RND/dpa

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