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Initiative für Impfstoff-Produktion in Afrika: Spahn reist nach Südafrika

  • Afrikanische Länder importieren den allergrößten Teil der Impfstoffe aus dem Ausland.
  • Frankreich und Deutschland unterstützen eine Initiative, die eine eigene Produktion von Corona-Impfstoffen in Afrika aufbauen soll.
  • Dafür reist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach Südafrika.
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Berlin. Hilfen für eine Corona-Impfstoffproduktion in Afrika stehen im Fokus einer Reise von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Südafrika. Der CDU-Politiker wird dazu an diesem Freitag in der Hauptstadt Pretoria erwartet, wie es am Donnerstag aus dem Ministerium in Berlin hieß.

Spahn will für die Bundesregierung am Auftakttreffen einer Initiative teilnehmen, mit der Deutschland und Frankreich ihre Unterstützung für den Aufbau einer eigenen Produktion von Corona-Impfstoffen in Afrika bekräftigen.

Deutscher Ansatz sei, die dortige Herstellung so zu stärken, dass Impfstoffe in Lizenz hergestellt werden können. Auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wird dazu in Pretoria erwartet.

Hintergrund sind den Angaben zufolge auch Ankündigungen der EU bei einer Gesundheitskonferenz der großen Industrie- und Schwellenländer (G20) in der vergangenen Woche in Rom, die Herstellung und den Zugang zu Impfstoffen in Afrika zu fördern. Spahn will am Samstag aus Südafrika nach Deutschland zurückkehren.

RND/dpa

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