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Abgerufene Corona-Hilfen übersteigen 100 Milliarden Euro

  • Die Bundesregierung hat wegen der Corona-Pandemie umfangreiche Hilfsprogramme für die Wirtschaft aufgelegt.
  • Zur Verfügung stehen Kredite, Zuschüsse und Erleichterungen bei der Steuerzahlung.
  • Sie werden stark nachgefragt, wie sich aus einer internen Übersicht ergibt.
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Berlin. Die im Rahmen der staatlichen Corona-Hilfsprogramme von Unternehmen und Selbstständigen in Anspruch genommenen Hilfen haben den Betrag von 100 Milliarden Euro überschritten. Das ergibt sich aus einer gemeinsamen internen Übersicht des Bundesfinanz- und des Wirtschaftsministeriums, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Danach wurden über die Förderbank KfW Kredite in Höhe von 38,2 Milliarden Euro ausgezahlt. Von den Hilfen für kleine Unternehmen und Selbstständige wurden 14,2 Milliarden Euro abgerufen. Dazu kommen Entlastungen bei den Steuern zum Beispiel durch Stundungen oder herabgesetzte Vorauszahlungen. Sie summieren sich auf einen Betrag von rund 53 Milliarden Euro. Unterm Strich ergibt sich so ein Gesamtbetrag von rund 105 Milliarden Euro.

Mehr als zwei Millionen Anträge

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Laut dem aktuellen Dashboard Wirtschaft Deutschland werden von der KfW derzeit noch Kreditanträge über weitere 13 Milliarden Euro bearbeitet. Insgesamt liegen demnach 73.592 Anträge vor, von denen 70.267 bewilligt wurden. Bei den Soforthilfen geht es um insgesamt 2,3 Millionen Anträge, von denen 1,8 Millionen bewilligt wurden. Bei diesen Hilfen handelt es sich unter anderem um Zuschüsse für laufende Betriebskosten.

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Die Gesamtsumme der in Anspruch genommenen Hilfen dürfte in den kommenden Monaten weiter steigen, da die staatlichen Programme fortgesetzt werden. Trotz einer vorsichtigen Belebung der Konjunktur werden weiterhin viele Unternehmen eine Unterstützung benötigen, etwa aus der Gastronomie und der Veranstaltungsbranche.

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