Impfterminschwänzer: Scholz lehnt Bußgeld ab

  • Vizekanzler Olaf Scholz will keine Bußgelder für Impfterminschwänzer.
  • Der SPD-Kanzlerkandidat fordert einen erneuten Einsatz von Impfmobilen.
  • „Ob jemand geimpft ist oder nicht, darf keine soziale Frage sein“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
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Berlin. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt ein Bußgeld für Menschen, die ihrem Impftermin fernbleiben, ab und fordert den erneuten Einsatz von Impfmobilen in sozialen Brennpunkten.

„Ein Bußgeld für Menschen, die ihren Impftermin ausfallen lassen, halte ich für nicht sinnvoll“, sagte Scholz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich sage auch ganz klar: Das wird so nicht kommen.“

Der SPD-Kanzlerkandidat und Finanzminister erklärte: „Wir wollen die Menschen überzeugen, sich impfen zu lassen.“ Scholz sagte: „Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, diese Möglichkeit auch wirklich zu nutzen.“ Denn das Impfen schütze vor einer schweren Erkrankung.

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Scholz fordert Impfmobile in sozialen Brennpunkten

„Jetzt ist es entscheidend, dass wir alles versuchen, die Menschen zu erreichen, die wir bisher noch nicht für Impfungen gewinnen konnten“, sagte der SPD-Politiker. „Dafür sollten wir auch noch einmal auf Impfmobile in sozialen Brennpunkten setzen.“ Scholz betonte: „Ob jemand geimpft ist oder nicht, darf keine soziale Frage sein.“ Auch Werbekampagnen könnten noch mal eine Möglichkeit sein.“

Eine große Chance liege auch in den Impfungen in den Betrieben, so Scholz. „Hier sehen die Menschen: Meine Kollegin und mein Kollege lassen sich impfen. Jeder, der seinem Nachbarn davon erzählt, dass er sich impfen lassen hat, überzeugt vielleicht auch noch jemanden.“

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