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Söder will weniger Bürokratie bei Impfstoffzulassung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), hier kommt er nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts zu einer Pressekonferenz.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), hier kommt er nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts zu einer Pressekonferenz.

Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert mehr Schnelligkeit bei der Zulassung von neuen Corona-Impfstoffen. „Wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, rasch Impfstoff zu bekommen“, sagte der CSU-Chef der „Welt am Sonntag“.

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Die verlässliche Zulassung sei wichtig, aber jeder Impfstoff rette Leben. „Deshalb sollte man nicht die typischen bürokratischen Verfahren wählen, sondern sich in der Tat offensiv um eine Zulassung bemühen. Ein Impfstoff, der in einem Land schon zugelassen ist, könnte auch in der EU schnell zur Zulassung gebracht werden.“

Söder fordert Impfkampagne und Vorbilder aus der Politik

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich für eine Impfkampagne aus, um mehr Menschen für eine Impfung zu begeistern.

Söder kritisierte ferner die mangelnde Bereitschaft beim Pflegepersonal, sich impfen zu lassen. Sollte der Ethikrat eine Impfpflicht für diese Gruppe empfehlen, könnte dies erwogen werden. Zur Erhöhung der allgemeinen Impfbereitschaft regte Söder an, Vorbilder des öffentlichen Lebens impfen zu lassen.

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Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley (SPD), warnt unterdessen angesichts des „schleppenden Impfstarts“ in der EU vor wachsender Skepsis gegenüber der Staatengemeinschaft.

Die EU-Kommission müsse sich aktiv in die Diskussion einbringen, schreibt Barley in einem Gastbeitrag für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es braucht proaktive Kommunikation, Transparenz, etwaiges Eingeständnis von Fehlern und vor allem den Mut der Kommission, die Rolle der Mitgliedsstaaten offenzulegen.“

RND/dpa

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