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  • Impfgipfel: Ministerpräsident Weil enttäuscht - Bund gibt keinen zusätzlichen Corona-Impfstoff für Jugendliche

Weil enttäuscht: Bund gibt doch keinen zusätzlichen Impfstoff für Jugendliche

  • Ab 7. Juni sollen Schüler und Schülerinnen ab zwölf Jahren sich um eine Corona-Impfung bemühen können.
  • Zusätzliche Impfdosen stehen für sie jedoch nicht zur Verfügung.
  • Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil ist enttäuscht – und damit unter den Länderchefs und -chefinnen offenbar nicht allein.
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Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich enttäuscht gezeigt, dass vom Bund kein zusätzlicher Corona-Impfstoff für Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren bereitgestellt wird. Am Donnerstag sei klargestellt worden, dass die Menge insgesamt nicht größer werde, sagte der SPD-Politiker nach dem sogenannten Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Minister­präsidenten und -präsidentinnen. „Deswegen gibt es diese Enttäuschung auf Länderseite. Die ist bei uns vorhanden und bei den anderen Ländern vorhanden“, sagte Weil.

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA wird voraussichtlich an diesem Freitag über eine entsprechende Zulassung für den bisher ab 16 Jahren zugelassenen Impfstoff von Biontech und Pfizer entscheiden.

Impfaktion für Schüler und Schülerinnen nun unklar

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Niedersachsen hatte vor zwei Tagen ein Konzept zum möglichen flächendeckenden Impfen aller Schüler und Schülerinnen ab zwölf Jahren gegen Covid-19 vorgelegt. Mit Aktionen in Schulen, kommunalen Gebäuden oder in den Impfzentren könnten demnach alle rund 450.000 Schüler und Schülerinnen ein Angebot zur Immunisierung erhalten, sagte die niedersächsische Gesundheits­ministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag. Die Impfaktion könnte noch vor den Sommerferien im Juli beginnen.

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Ob es zu dieser Impfaktion für Schülerinnen und Schüler kommt, ist nach dem Bund-Länder-Gespräch jedoch unklar. Regierungschef Weil verwies darauf, dass die Warteliste von Impfwilligen in Niedersachsen lang sei und am 7. Juni die Priorisierung aufgehoben werde. Die Landes­­regierung habe nun zu beraten, wie junge Leute an Impfungen kommen können, wenn sie dazu berechtigt sein werden.

RND/dpa

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