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Ex-Berater Bolton gegen Impeachment: Ignorieren wäre schlimmste Strafe für Trump

  • Nach Ansicht des Ex-Sicherheitsberaters John Bolton ist der scheidende US-Präsident der schlechteste aller Zeiten.
  • Den Sturm auf das Kapitol bezeichnet er als fürchterlich.
  • Er hat einen guten Rat, mit Donald Trump zukünftig umzugehen.
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Berlin. Nach Ansicht des Ex-Sicherheitsberaters John Bolton nimmt der scheidende US-Präsident Donald Trump in einer Rangliste der amerikanischen Staatsoberhäupter den letzten Platz ein.

„Ja, ich denke, Trump wird definitiv als der schlechteste US-Präsident in die Geschichte eingehen“, sagte er im Interview mit dem Nachrichtenportal „t-online“ am Dienstag.

Dass ein Präsident einen Mob gegen seine eigene Regierung ins Feld schicken würde, sei fürchterlich gewesen. Der Ex-Berater bezeichnete den Sturm auf das Kapitol als „sehr traurigen Tag für Amerika“.

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USA: FBI ermittelt gegen "Kapitol-Stürmer"
1:53 min
Unzähligen Foto- und Videoaufnahmen des Sturms auf das Kapitol in Washington D.C. erleichtern die Ermittlungen des FBI.  © Reuters
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Einem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump könne er nicht viel abgewinnen. „Die absolut schlimmste Strafe für Trump wäre, ihn künftig einfach zu ignorieren. Ein Impeachment erreicht das Gegenteil.“

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Der frühere Nationale Sicherheitsberater Bolton, einst Vertrauter von Trump, war wegen Meinungsverschiedenheiten 2019 rausgeworfen worden. Seitdem fiel der 72-Jährige häufiger mit kritischen Äußerungen über Trump auf.

RND/cle/dpa

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