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Impeachment: US-Außenministerium verhängt Maulkorb gegen Botschafter

  • Der Botschafter Gordon Sondland darf im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump nicht aussagen.
  • Das beschloss das US-Außenministerium.
  • Dabei hätte Sondland ein potenziell wichtiger Zeuge sein können.
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Washington. Das US-Außenministerium hat dem Botschafter Gordon Sondland eine geplante Aussage im Rahmen einer Untersuchung im Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump verboten. Sondlands Anwalt Robert Luskin sagte, als amtierender US-Botschafter bei der Europäischen Union und Mitarbeiter des Außenministeriums müsse Sondland der Anordnung des Ministeriums folgen. Ein Grund für das Verbot sei nicht angeführt worden. Sondland sei "zutiefst enttäuscht, dass er nicht aussagen können wird".

Sondland hätte am Dienstag vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hinter verschlossenen Türen aussagen sollen.

Sondland hätte wichtiger Zeuge sein können

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Die Beschwerde eines Whistleblowers und Handynachrichten, die von einem anderen Gesandten freigegeben wurden, haben Sondland zu einem potenziell wichtigen Zeugen zu den Vorwürfen gemacht, Trump habe versucht, an belastende Angaben zu einem Rivalen zu kommen. Trump wird zur Last gelegt, die Ukraine dazu aufgerufen zu haben, vor der Präsidentschaftswahl 2020 gegen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden zu ermitteln.

RND/AP