Immer mehr private Firmen greifen zu den Sternen

Die Raumfahrt ist nicht mehr nur staatliches Zuschussgeschäft. Immer mehr private Unternehmen entdecken die Marktchancen im All – darunter auch deutsche, berichtet das Institut der Deutschen Wirtschaft.

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Berlin. Die Weltraumwirtschaft gewinnt bei privaten Unternehmen zunehmend an Attraktivität. „Der gesamte Markt hatte 2018 eine Größe von insgesamt 360 Milliarden Dollar oder 305 Milliarden Euro“, heißt es in einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Demnach könnten private Firmen inzwischen deutlich stärker als noch zu Zeiten der Mondlandung durch Apollo 11 vor 50 Jahren Marktchancen rund um die Raumfahrt nutzen. So seien private Anbieter wie das von Tesla-Chef Elon Musk gegründete Unternehmen SpaceX heute bei der Durchführung von Satellitenstarts ebenso wie bei bodenbasierter Satellitentechnik unverzichtbar.

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Die kommerzielle Weltraumwirtschaft rückt zunehmend auch in den Fokus der deutschen Wirtschaft. „Dies gilt sowohl für die Komponentenproduktion für die Ariane-Raketen als auch den Satellitenbau“, schreiben die IW-Autoren.

Zudem böte die Nutzung von satellitengestützten Daten für die deutsche Digitalwirtschaft viel Potenzial für neue Geschäftsmodelle. „Sowohl etablierte Unternehmen als auch eine eigene Start-Up-Szene arbeiten unter dem Begriff ,New Space‘ an neuen Möglichkeiten, die Weltraumtechnik wirtschaftlich zu nutzen“, heißt es in der Analyse.

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Von RND/kor

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