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  • Hubert Aiwanger: Mehrheit der Deutschen hält öffentliche Impfkritik des bayerischen Wirtschaftsministers für falsch

Mehrheit der Deutschen hält Aiwangers öffentliche Impfkritik für falsch

  • Knapp zwei Drittel der Deutschen finden es einer Umfrage zufolge falsch, dass Aiwanger seine Kritik an der Corona-Impfung öffentlich äußert.
  • Nur etwas mehr als ein Viertel der Befragten halten das Handeln des stellvertretender Ministerpräsident von Bayern aus seiner Position heraus für richtig.
  • Vor allem Grünen-Wähler lehnen Aiwangers Vorgehen ab.
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Augsburg. Eine Mehrheit der Deutschen hält es einer Umfrage zufolge für nicht richtig, dass sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) öffentlich impfkritisch äußert. 63,3 Prozent der Befragten finden es laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ „eher falsch“ oder „eindeutig falsch“, dass sich Aiwanger als stellvertretender Ministerpräsident von Bayern kritisch zu Corona-Schutzimpfungen äußert. Nur etwas mehr als ein Viertel der Befragten (28,4 Prozent) gaben an, sie hielten dieses Vorgehen für „eindeutig richtig“ oder „eher richtig“.

Am meisten Zustimmung für Aiwangers öffentlich geäußerte Impfkritik kam unter den Befragten demnach von Wählern der AfD: 74,8 Prozent von ihnen gaben an, sie fänden Aiwangers Äußerungen „eindeutig richtig“. Am stärksten war die Ablehnung bei Wählern der Grünen: 73,5 Prozent der Befragten gaben an, die Aussagen seien „eindeutig falsch“.

CSU-Politiker stellt Aiwanger als Vize-Ministerpräsidenten in Frage

Der CSU-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, hat Wirtschaftsminister Aiwanger am Montag nahegelegt, seine Rolle als stellvertretender Ministerpräsident zu überdenken. Aiwanger verfolge mit seinen kritischen Äußerungen über Corona-Impfungen ein “billiges Kalkül” im Bundestagswahlkampf, sagte Kreuzer dem “Münchner Merkur”. “Er muss sich überlegen, ob er stellvertretender Ministerpräsident bleiben kann.”

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Bundesgesundheitsministerium plant Impfangebote für Jugendliche
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Obwohl die Ständige Impfkommission noch keine Empfehlung ausgesprochen hat, will das Bundesgesundheitsministerium nun auch Jugendlichen Impfangebote machen.  © dpa

Kreuzer schloss es nicht einmal aus, die Regierungskoalition mit den Freien Wähler zu beenden. “Selbstverständlich sind auch andere Koalitionen denkbar”, sagte er der Zeitung.

RND/dpa

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