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Hongkong: Verbot für Marsch zum Muttertag – Demonstranten schlagen sich mit Polizisten

  • Erneut kam es in Hongkong zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Polizisten.
  • Die Demonstranten hatten sich in Einkaufszentren zusammengefunden.
  • Ihnen war davor ein Marsch zum Muttertag verboten worden.
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Prodemokratische Protestierende und Polizisten in Hongkong sind am Sonntag aneinandergeraten. Zu den Auseinandersetzungen kam es in Einkaufszentren, wo sich die Demonstranten für Gesänge und Schlachtrufe zusammengefunden hatten, nachdem ihnen ein Marsch zum Muttertag verboten worden war. Mindestens eine Person wurde laut örtlichen Medienberichten festgenommen.

Die Hongkonger Protestbewegung versucht nach der Zwangspause durch das Coronavirus, die Demonstrationen gegen die von Peking gestützte Regierung in der Sonderverwaltungszone wieder anzuheizen. 2019 hatten die Proteste über Monate hinweg Teile der Sonderverwaltungszone still gelegt.

Anlass damals war ein Gesetzentwurf, unter dem Verdächtige in mutmaßlichen Kriminalfällen nach Festlandchina überstellt werden sollten. Menschenrechtler befürchteten, dort könnten den Betroffenen unfaire Prozesse und Folter drohen. Der Gesetzentwurf wurde am Ende zwar gekippt, aber die Proteste blieben. Regelmäßig kam es dabei zu Gewalt zwischen Polizisten und Demonstranten.

RND/AP

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