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Sprengstofflabor im Hostel: Polizei in Hongkong nimmt neun Personen fest

  • Die Hongkonger Polizei hat neun Personen wegen angeblicher Anschlagspläne festgenommen.
  • Sie hätten versucht, in einem Hostel Sprengstoff herzustellen, teilte die Polizei am Dienstag mit.
  • Die Verdächtigen seien zwischen 15 und 39 Jahre alt, sechs von ihnen gingen noch zur Schule.
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Hongkong. Die Hongkonger Polizei hat neun Personen wegen angeblicher Anschlagspläne festgenommen.

Sie hätten versucht, in einem Hostel Sprengstoff herzustellen und in der ganzen Stadt Bomben legen zu wollen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Verdächtigen seien zwischen 15 und 39 Jahre alt, sechs von ihnen gingen noch zur Schule.

Die Behörden hätten Rohmaterial und Geräte zum Herstellen des Sprengstoffs TAPT sichergestellt. Auch Spuren des Sprengstoffs seien entdeckt worden.

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Die Verdächtigen hätten Sprengsätze in Gerichten, Tunneln und Eisenbahnen platzieren wollen, teilte die Polizei weiter mit. Einige Bomben hätten in Papierkörbe auf den Straßen gelegt werden sollen, „um den Schaden für die Gesellschaft zu erhöhen“.

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Zwei Jahre nach Massenprotesten gegen die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong ist die politische Stimmung in der Stadt immer noch gespannt. In der vergangenen Woche stach ein Mann mit einem Messer auf einen Polizisten ein und tötete sich dann selbst.

RND/cle/AP

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