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  • Hongkong: Jimmy Lai bleibt in Haft - Zeitungsgründer wollte mit Beschwerde Freilassung erreichen

Hongkonger Zeitungsgründer Jimmy Lai bleibt in Haft

  • Mit einer Beschwerde vor Gericht wollte Jimmy Lai seine Freilassung erreichen.
  • Das Gericht in Hongkong sprach am Montag jedoch kein Urteil im Fall des Demokratieaktivisten und Zeitungsgründers.
  • Er war wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit dem chinesischen nationalen Sicherheitsgesetz inhaftiert worden.
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Hongkong. Der Demokratieaktivist und Zeitungsgründer Jimmy Lai hat bei Gericht Beschwerde gegen seine weitere Untersuchungshaft in Hongkong eingelegt. Nach einer Anhörung am Montag wurde kein Urteil bekanntgegeben. Der 72-jährige Lai blieb in Haft.

Lai war Ende Dezember erneut verhaftet worden. Ihm wurden Vorwürfe im Zusammenhang mit dem nationalen Sicherheitsgesetz in Hongkong zur Last gelegt. Gegner betrachten das Gesetz als Verrat an Chinas Zusage, nach dessen Übernahme Hongkongs 1997 nach britischer Kolonialherrschaft die juristischen und zivilen Rechte der halbautonomen Stadt für 50 Jahre zu wahren.

Das Gesetz verbietet die meisten politischen Aktionen der Opposition. Es kann Veröffentlichungen in sozialen Medien strafrechtlich bestrafen. Bei schweren Verstößen droht lebenslange Haft.

Die Behörden in Hongkong haben in den vergangenen Monaten mehrere Demokratieaktivisten wegen ihrer Verwicklung in Proteste gegen die Regierung 2019 inhaftiert.

RND/AP

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