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Honduras, Guatemala, El-Salvador: Biden setzt Abkommen mit Ländern gegen Asylsuchende aus

  • Unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden geht die Kehrtwende in der Einwanderungspolitik nahtlos weiter.
  • Bislang mussten viele Migranten aus El Salvador, Guatemala und Honduras, die über die US-Grenze zu Mexiko ins Land wollten, Asyl in ihren Heimatländern beantragen.
  • Die Abkommen mit den drei Staaten wurden nun ausgesetzt.
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Washington. Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat Abkommen mit drei zentralamerikanischen Ländern gegen Asylsuchende an der Südwestgrenze der USA ausgesetzt. Die Regierung habe El Salvador, Guatemala und Honduras darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie die Vereinbarungen beenden werde, teilte US-Außenminister Antony Blinken am Samstag mit. Damit will die Regierung die Einwanderungspolitik des früheren Präsidenten Donald Trump rückgängig machen.

Gemäß den Abkommen mussten viele Menschen, die an der Grenze zwischen den USA und Mexiko Asyl in den USA beantragen wollten, ihren Antrag in einem der drei zentralamerikanischen Länder stellen. „Die Biden-Regierung glaubt, dass es angemessenere Wege gibt, um mit unseren Partnerregierungen zusammenzuarbeiten, um die Migration in der Region zu managen“, teilte Blinken mit. In der Mitteilung wurde die sofortige Aussetzung der Abkommen bekanntgegeben.

Blinken teilte mit, die Regierung wolle mit den Ländern zusammenarbeiten, um Unsicherheit und Armut zu reduzieren, wegen der Menschen aus ihren Heimatländern flüchten. „Um es deutlich zu machen, diese Maßnahmen bedeuten nicht, dass die US-Grenze offen ist“, teilte Blinken mit.

RND/AP

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