Spahn stellt Strafantrag wegen homophober Beleidigung

  • Ende August wurde Gesundheitsminister Jens Spahn von Corona-Gegnern beschimpft und auch bespuckt.
  • Ein Mann soll ihn dabei homophob beleidigt haben.
  • Der CDU-Politiker stellte jetzt Strafantrag gegen ihn.
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Köln. Gesundheitsminister Jens Spahn hat bei der Polizei Köln einen Strafantrag gegen einen 39-jährigen Mann gestellt, der ihn Ende August am Rande einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen homophob beleidigt haben soll. Das bestätigt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die “Bild” berichtete zuerst von dem Fall.

Der Verdächtige sei laut Staatsanwaltschaft bereits ermittelt und identifiziert. Der Mann werde in Kürze auf dem Kölner Polizeipräsidium vernommen und angehört. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm mindestens eine Geldstrafe und maximal eine Freiheitsstrafe von einem Jahr.

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Am 29. August trat Spahn bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Bergisch Gladbach auf. Aufgebrachte Menschen hatten vor dem Veranstaltungssaal gewartet, um gegen seine Corona-Politik zu demonstrieren. Als der Gesundheitspolitiker das Gespräch mit der Gruppe suchte, beschimpften und bespuckten ihn die Menschen.

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Der 39-Jährige soll Spahn dabei als “schwule Sau” bezeichnet haben. Spahn wehrte sich gegen die Beschimpfungen. “Ich habe Corona nicht erfunden”, sagte er und wandte sich anschließend ab.

RND/lhen


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