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Steuerliche Pauschale für Homeoffice? Erster Finanzminister mit konkreten Vorschlägen

  • Wer im Homeoffice arbeitet soll das steuerlich geltend machen können.
  • Das zumindest schlägt Hessens Finanzminister vor.
  • Seine Idee: Ein Tagespauschale mit Jahresobergrenze, ohne besondere Voraussetzungen an den Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung.
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Wiesbaden. Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat vorgeschlagen, Beschäftigte im Homeoffice steuerlich zu entlasten. Arbeitnehmer sollten ihre Kosten über eine einfache Pauschale steuerlich geltend machen können, regte Boddenberg am Montag in Wiesbaden an. Für jeden vollen Arbeitstag in den heimischen vier Wänden sollten 5 Euro als Werbungskosten absetzbar sein, mit einer Jahresobergrenze von 600 Euro.

Um die Pauschale zu erhalten, müsste nach den Plänen des Finanzministers der Arbeitsplatz in der Wohnung keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. "Ob am Küchentisch, in einer Arbeitsecke oder in einem getrennten Raum gearbeitet wird, macht dafür keinen Unterschied", hieß es in einer Mitteilung.

Steuergesetze sind Sache des Bundes

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Bislang ist es für Arbeitnehmer schwierig, beim Finanzamt ein Arbeitszimmer anerkannt zu bekommen. Es gelten enge Voraussetzungen. Boddenberg sieht seinen Vorschlag als Ergänzung zu den bestehenden Regelungen. Arbeitnehmer, die sowohl die neue Pauschale als auch den hergebrachten Abzug für ein Arbeitszimmer erfüllten, sollten letztlich ein Wahlrecht erhalten.

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Steuergesetze liegen in der Zuständigkeit des Bundes. Bei einem Tag im Homeoffice können auf der anderen Seite auch keine Fahrtkosten ins Büro geltend gemacht werden.

RND/dpa

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