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  • Homeoffice-Gesetz: Heil legt Entwurf zur Abstimmung vor - Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, auf Homeoffice-Wunsch des Arbeitnehmers einzugehen

Gesetz zum Homeoffice: Heil legt neuen Entwurf zur Abstimmung vor

  • Arbeitsminister Hubertus Heil hat seinen Gesetzesentwurf für ein Recht auf Homeoffice zur Abstimmung vorgelegt.
  • Demnach soll der Arbeitgeber verpflichtet werden, auf den Wunsch des Arbeitnehmers, mobil zu arbeiten, einzugehen.
  • Einen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Zahl an Homeoffice-Tagen konnte Heil zuvor nicht durchsetzen.
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Berlin. Arbeitnehmer sollen nach einem neuen Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums das Recht bekommen, einen Wunsch nach regelmäßigem mobilen Arbeiten mit ihrem Arbeitgeber zu erörtern. Der Entwurf für das „Mobile Arbeit Gesetz“ ging am Montag in die Abstimmung innerhalb der Regierung, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr.

Der Arbeitgeber soll konkret auf die vom Beschäftigten gewünschte Ausgestaltung der mobilen Arbeit eingehen müssen. Lehnt der Arbeitgeber den Wunsch ab, soll er seine Entscheidung spätestens nach zwei Monaten begründet schriftlich mitteilen müssen.

Ursprünglich wollte Heil, dass Beschäftigte 24 Tage im Jahr mobil oder im Homeoffice arbeiten dürfen, wenn keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen. Aber damit war er am Koalitionspartner gescheitert.

RND/dpa

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