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Nach Laschet und Scholz: Auch Baerbock reist ins Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz

  • Die Hochwasserkatastrophe hat im Westen der Bundesrepublik einen entsetzlichen Schaden angerichtet und mehr als hundert Opfer gefordert.
  • Am Donnerstag besuchten CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und Vizekanzler Olaf Scholz die Region bereits.
  • Nun reiste auch Annalena Baerbock in die betroffenen Gebiete.
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Berlin. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist am Freitag ins Unwetterkatastrophengebiet im Westen der Bundesrepublik gereist. „Sie wird sich in der Region in Gesprächen über die Lage informieren und sich ein Bild machen“, sagte eine Parteisprecherin dem „Spiegel“.

Bereits am Donnerstag war Baerbock vorzeitig aus ihrem Urlaub zurückgekehrt.

Dem Bericht zufolge trifft sie sich mit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin und Parteifreundin Anne Spiegel. Weitere Termine sind unbekannt.

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Sie würden „aber ausdrücklich ohne Pressebegleitung stattfinden“, betonte die Grünen-Sprecherin. Ein „breit angelegtes Statement“ sei zunächst ebenso wenig geplant.

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Im nordrhein-westfälischen Blessem in Erftstadt sind mehrere Häuser von den Wassermassen mitgerissen worden.  © RND/Thorsten Fuchs

NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hatte sich am Donnerstag in Altena und in Hagen ein Bild von der Lage gemacht. Eine Reise durch Süddeutschland hatte er abgebrochen und auch seine Teilnahme an der CSU-Klausur im bayerischen Seeon abgesagt.

Vizekanzler Olaf Scholz unterbrach wegen des Hochwassers seinen Urlaub. Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat machte sich zusammen mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ebenfalls ein Bild von der Lage im Katastrophengebiet.

Das Hochwasser im Westen hatte bis Freitagnachmittag 103 Leben gefordert – in Rheinland-Pfalz kamen nach offiziellen Angaben mindestens 60 Menschen ums Leben, in Nordrhein-Westfalen waren es 43. In beiden Bundesländern wurden noch viele Menschen vermisst. Ihre Zahl war unklar, in Rheinland-Pfalz waren es am Freitagmorgen noch knapp 100 Personen.

RND/tdi/dpa

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