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Nach Flutkatastrophen: Länder fordern mehr Geld für Klimaanpassung

  • Mit mehr als 180 Todesopfern war die Flutkatastrophe im Juli in Rheinland-Pfalz und NRW verheerend.
  • Die Länder fordern den Bund nun zum Handeln auf.
  • Sie wollen ein Klimaanpassungsgesetz und viel Geld.
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Schwerin. Als Reaktion auf die verheerenden Flutkatastrophen vom Juli dieses Jahres fordern die Bundesländer vom Bund mehr Geld und klare gesetzliche Regelungen für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. „Es ist an der Zeit, ein Klimaanpassungsgesetz auf den Weg zu bringen“, mahnte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Montag in Schwerin nach einer Sondersitzung der Länder-Ressortchefs. Die Auswirkungen des Klimawandels seien real. Der Staat habe einen Schutzauftrag zu erfüllen.

Backhaus warb für einen Pakt zur Klimaanpassung, für den der Bund jährlich eine Milliarde Euro bereitstellen solle. Zudem müsse der Verkauf bundeseigener Flächen, die auch dem Hochwasserschutz dienen können, gestoppt werden. Die Umweltminister der Länder verlangten eine Verbesserung des Hochwasser-Frühwarnsystems auch für kleinere Flüsse.

Anlass für die digital abgehaltene Sonderkonferenz der Umweltminister war der extreme Starkregen am 14. und 15. Juli, in dessen Folge in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Bäche innerhalb kürzester Zeit zu reißenden Strömen anschwollen und ein Bild der Verwüstung hinterließen. Bei dem Hochwasser waren nach jüngsten Angaben mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen.

RND/dpa

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