Hessen weist Corona-Inzidenz künftig nach Geimpften und Ungeimpften aus

Hessen will die Inzidenzzahlen künftig nach Geimpften und Ungeimpften ausweisen.

Hessen will die Inzidenzzahlen künftig nach Geimpften und Ungeimpften ausweisen.

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Wiesbaden. Das Land Hessen will künftig die landesweite Inzidenz getrennt nach geimpften und ungeimpften Menschen ausweisen. „Die Differenz ist groß“, begründete Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) die Maßnahme.

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Bezogen auf die Altersgruppe ab zwölf Jahren liege die Sieben-Tage-Inzidenz in der Gruppe der Ungeimpften am Freitag bei 262,3 pro 100 000 Einwohner. Bei den vollständig geimpften Menschen betrage der Wert 12,7 pro 100 000 Einwohner. Zu den Ungeimpften werden nach Angaben des Ministers Nichtgeimpfte, Teilgeimpfte und Personen gezählt, bei denen Angaben zum Impfstatus fehlen.

„Diese Zahlen belegen eindrücklich, wie wirksam die Impfung ist“, betonte Klose. Es würden sich sich weit überwiegend Ungeimpfte infizieren. Der Minister erneuerte den Appell an die Menschen im Land, sich impfen zu lassen. Dies sei der wichtigste Beitrag zum Selbstschutz, zum Schutz der Nächsten und zum Gemeinschaftsschutz, den jede und jeder erbringen könne. Bereits seit dem 2. August könnten sich Bürger ortsunabhängig und ohne Terminvereinbarung oder Registrierung in jedem hessischen Impfzentrum impfen lassen. Hinzu kämen zahlreiche Sonderaktionen der Kommunen und niedergelassenen Ärzte. Kinder, die noch nicht geimpft werden können, würden am besten durch die Impfung der Erwachsenen und Jugendlichen in ihrem Umfeld geschützt.

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RND/dpa/epd

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