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Hautkrebs-OP – Kubicki fällt vorerst für Sondierungen der FDP aus

  • Hautkrebsoperation bei FDP-Vize Wolfgang Kubicki.
  • Der 69-Jährige wird vorerst nicht an den Sondierungen der FDP für eine neue Bundesregierung teilnehmen können.
  • Dabei lobte Kubicki zuletzt noch das Verhandlungsgeschick von Grünen-Co-Chef Robert Habeck.
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Berlin. Der stellvertretende Parteivorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki, fällt wegen einer Hautkrebsoperation für die ersten Sondierungsrunden der FDP zu einer neuen Bundesregierung vorerst aus. Das bestätigte der 69-Jährige der Bild: „Ich hatte eine OP wegen weißem Hautkrebs. Den Eingriff hatte ich wegen des Wahlkampfs verschoben.“ Jetzt wird er sich für eine Woche aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

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Der FDP-Vize wird also nicht an den anstehenden Sondierungsgesprächen der FDP mit den Grünen, SPD und Union teilnehmen können. Doch schon in der kommenden Woche will Kubicki wieder dabei sein. Dann „auch als Teil des Verhandlungsteams“.

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FDP-Generalsekretär Wissing: Gespräche mit Grünen, Union und SPD geplant
1:59 min
Die FDP will die Vor-Sondierungen mit den Grünen ab Freitag in größerer Runde fortsetzen und Inhalte dabei vertiefen.  © Reuters

Kubicki-Lob für Verhandler Habeck

Zuvor lobte der stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki das Verhandlungsgeschick des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck. „Ihm ist es wichtig, dass alle die ganze Kreativität darauf verwenden, wie man Brücken bauen kann und nicht die Gräben vertieft“, sagte der FDP-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ nach ersten Gesprächen der beiden Parteien auf dem Weg zu einer neuen Bundesregierung. „Man kann mit ihm zu Lösungen kommen, an die keiner zuvor gedacht hat“, sagte Kubicki. „Wenn Robert Habeck die grüne Verhandlungsdelegation führt, bin ich mir nahezu sicher, dass es zu vernünftigen Ergebnissen kommen kann.“ Habeck sei ein sehr pragmatischer Mensch, den man nicht unterschätzen solle.

Kubicki hatte mit Habeck im Jahr 2017 das Jamaika-Bündnis auf Landesebene in Schleswig-Holstein mit ausgehandelt und umgesetzt.

Kubicki betonte zugleich, auch eine Jamaika-Koalition im Bund bleibe weiter eine Option für die FDP. „Aber man weiß nicht, ob die Union überhaupt noch mitspielen will oder sich selbst aus dem Rennen nimmt“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende. „Aber auch wenn die Union ausfallen sollte, heißt das nicht, dass die Freien Demokraten automatisch, koste es, was es wolle, Olaf Scholz zum Kanzler wählen.“

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