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Hausärzte nennen Lieferverzögerung von Astrazeneca-Impfdosen fatal

  • Der Hausärzteverband ist entsetzt über die Lieferverzögerungen des Herstellers Astrazeneca.
  • Die Schutzimpfung müsse der breiten Bevölkerung flächendeckend zur Verfügung gestellt werden.
  • Verbandschef Weigeldt: Das führt zu Verunsicherung und Misstrauen.
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Berlin. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, hat die vom britisch-schwedischen Pharmaunternehmens Astrazeneca angekündigten Lieferverzögerung von Impfdosen als fatal bezeichnet.

Das Impfen in den Praxen der rund 50.000 Hausärztinnen und Hausärzte sei die einzige Möglichkeit, die Schutzimpfung der breiten Bevölkerung flächendeckend zur Verfügung zu stellen, sagte Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Leider verzögere sie sich immer weiter.

„Die aktuellen Meldungen über Lieferverzögerungen des Herstellers Astrazeneca reihen sich in eine Folge unerfreulicher Nachrichten rund um die Organisation der Corona-Schutzimpfung ein.“ Das rücke nicht nur das Ziel einer schnellen Immunisierung der Bevölkerung in immer weitere Ferne, es sorge auch für Verunsicherung und Misstrauen. „Das ist fatal, bedenkt man, dass die Impfung der Hoffnungsschimmer der Menschen nach diesem schwierigen Jahr ist.“

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Weigeldt appellierte: „Wir brauchen endlich eine positive Kommunikation statt dieser ständigen Schwarzmalerei, die aktuell überall zu lesen und zu hören ist.“

Astrazeneca will der EU vorerst weniger Impfstoff als die 400 Millionen bestellten Impfdosen liefern, andere Vertragspartner sind davon offenbar nicht betroffen. Deutschland soll rund 56 Millionen Dosen über die gemeinsame EU-Bestellung bekommen.

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