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Haseloff wirbt für russischen Corona-Impfstoff: „Würde mich jeder Zeit mit Sputnik V impfen lassen“

  • Noch wurde der in Russland entwickelte Impfstoff Sputnik V nicht von der EMA zugelassen.
  • Trotzdem wirbt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff für das Vakzin.
  • Bereits als Kind habe er sich mit einem russischen Präparat gegen Kinderlähmung impfen lassen.
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Magdeburg. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat sich für den Einsatz des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V in Deutschland ausgesprochen. „Wir sollten alles tun, was möglich ist, um das Impfen in Deutschland zu beschleunigen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Der Impfstoff Sputnik V müsste vorher jedoch von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA für den Einsatz zugelassen werden; diese Zulassung steht noch aus.

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Man sollte über mögliche Impfstoff-Lieferungen mit Russland reden, sagte Haseloff weiter. Im Osten Deutschlands habe man eine lange Erfahrung mit russischen Impfstoffen. „Wir haben kein Problem mit Sputnik V.

Ich bin als Kind schon mit einem russischen Präparat erfolgreich gegen Kinderlähmung geimpft worden (...) Ich würde mich jederzeit mit Sputnik V impfen lassen“, sagte er. Allerdings würde er sich nicht vorzeitig und öffentlichkeitswirksam impfen lassen. Politiker sollten in solch einer Situation zuletzt an sich selbst denken.

Russland hatte den Impfstoff Sputnik V bereits im vorigen Sommer zugelassen, obwohl bis dahin wichtige Tests noch nicht erfolgt waren. Anfang Februar wurden im medizinischen Fachblatt „The Lancet“ Daten zu einer wohl hohen Wirksamkeit des Vakzins veröffentlicht. Laut russischen Angaben wurde der Impfstoff in mittlerweile mehr als 30 Ländern registriert.

RND/dpa

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