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BKA-Chef Münch stellt klar: Anschlag von Hanau war rassistisch motiviert

  • Medien hatten am Wochenende berichtet, dass das BKA den Anschlag von Hanau nicht als rechtsextreme Tat einstufen.
  • BKA-Chef Holger Münch dementierte das jetzt.
  • Die Tat habe auf rassistischen Motiven beruht und werde klar als rechtsextremistisch eingestuft.
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Karlsruhe. Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat klargestellt, dass sein Haus den Anschlag von Hanau unverändert für rassistisch motiviert hält. "Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven", schrieb Münch am Dienstag auf Twitter.

BKA-Ermittler schätzen Tobias R. anders ein

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Medien hatten am Wochenende berichtet, dass BKA-Ermittler die Tat inzwischen anders einschätzten. Tobias R. habe keine typisch rechtsextreme Radikalisierung durchlaufen, und Rassismus sei nicht der dominierende Aspekt seiner Weltanschauung gewesen. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorien über Geheimdienste zu erlangen.

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R. hatte am 19. Februar im hessischen Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später wurden der 43-Jährige und seine Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden. R. hatte im Internet abstruse Gedanken und rassistische Ansichten verbreitet.

RND/dpa

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