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Trotz Klimaschädlichkeit: Hamburg erlaubt Heizpilze für Außengastronomie

  • In Hamburger Restaurants kann man auch in der kalten Jahreszeit draußen essen und trinken, ohne zu frieren.
  • Der Senat hat eine entsprechende Ausnahmegenehmigung beschlossen.
  • Allerdings gibt es ein Problem: Heizpilze gelten als besonders klimaschädlich.
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Hamburg. Wer in der kalten Jahreszeit sein Bier vor einer Hamburger Kneipe im Freien trinken möchte, muss nicht frieren. Bis zum Frühjahr 2021 sind Heizpilze für die Außengastronomie erlaubt, kündigte der Senat am Dienstag an.

Besucher der Gastronomie sollen so ermuntert werden, aus Infektionsschutzgründen auch in der kalten Jahreszeit draußen zu essen und zu trinken. Die Ausnahmegenehmigung gilt bis zum 2. Mai 2021. Gastronomen, die keine Heizpilze aufstellen, bekommen einen Klimabonus. Das Beheizen der Außenluft durch Heizpilze gilt als besonders klimaschädlich.

“Ich bin froh, dass wir eine einheitliche Lösung für ganz Hamburg gefunden haben. Damit können Gastronominnen und Gastronomen individuell entscheiden, ob sie ihren Gästen beim Aufenthalt im Freien in den kommenden Monaten Heizpilze anbieten möchten oder nicht”, sagte Bezirkssenatorin Katharina Fegebank (Die Grünen). “Klimaschutz bleibt aber die größte Menschheitsaufgabe. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir gleichzeitig ein hamburgweites Verbot von Heizpilzen in der Außengastronomie auf öffentlichem Grund ab Mai kommenden Jahres beschlossen haben.”

RND/epd

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