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Bericht: Polizisten fuhren kurz vor Tat an Halle-Attentäter vorbei

  • Laut einem Medienbericht begegneten zwei Polizisten dem Attentäter von Halle kurz vor dem Anschlag.
  • Aus Ermittlungsergebnissen des Bundeskriminalamts geht offenbar hervor, dass sie an Stephan B. vorbeigefahren sind und seine uniformähnliche Bekleidung bemerkten.
  • Wenige Sekunden später starb das erste Opfer.
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Halle/Hamburg. Einem Bericht des Magazins “Stern” zufolge sind zwei Polizisten kurz vor dem Anschlag von Halle an dem Attentäter vorbeigefahren. Das gehe aus Ermittlungsergebnissen des Bundeskriminalamts hervor, die der “Stern” habe einsehen können, berichtete das Magazin. Die Beamten seien demnach mit einem Auto zu ihrer Dienststelle in Wolfen unterwegs gewesen und hätten weder Waffen noch Uniform dabei gehabt. “Sie wunderten sich über dessen uniformähnliche Bekleidung mit Stahlhelm und Einsatzweste und bemerkten auch seine Helmkamera”, heißt es in dem Artikel.

Beobachtungen keine Bedeutung beigemessen

Ihrer Beobachtung hätten sie im Vorbeifahren jedoch keine weitere Bedeutung beigemessen. 30 Sekunden nachdem Stephan B. aus dem Blickfeld der beiden Polizisten geraten sei, habe er vor der Synagoge eine 40-jährige Passantin erschossen, heißt es in dem Bericht.

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Bundeskriminalamt und Bundesanwaltschaft teilten auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, sich grundsätzlich nicht zu den Ermittlungsergebnissen zu äußern.

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Eigentlich wollte der rechtsterroristische Angreifer in der Synagoge am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur ein Massaker anrichten. Er scheiterte jedoch an einer Holztür. Zudem erschoss der Angreifer einen jungen Mann in einer Dönerbude in der Nähe.

RND/dpa

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