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Washington schickt Sondergesandten nach Haiti

  • Nach der Ermordung des Präsidenten Haitis, Juvenel Moïse, steckt das Land in einer tiefen Krise.
  • Die US-Regierung hat deshalb Botschafter Daniel Foote zum Sondergesandten für Haiti ernannt.
  • Er werde dabei helfen, humanitäre Hilfe und die Unterstützung für die Sicherheitskräfte zu koordinieren, so das US-Außenministerium.
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Washington. Das US-Außenministerium hat einen Sondergesandten für den von einer politische Krise erschütterten Karibikstaat Haiti ernannt.

Botschafter Daniel Foote werde sich für Frieden, Stabilität und freie Wahlen in Haiti einsetzen, erklärte das Außenministerium am Donnerstag.

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Zudem werde er dabei helfen, humanitäre Hilfe und die Unterstützung für die Sicherheitskräfte zu koordinieren. Gemeinsam mit dem US-Botschafter in Haiti werde er den Kontakt zu den Behörden und Ministerien der Regierung in Washington halten.

Im Gespräch mit Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft soll der Gesandte „haitianisch-geführte Lösungen für Haitis viele drängende Herausforderungen“ finden, wie das Ministerium erklärte. Foote war in seiner bisherigen Laufbahn unter anderem der stellvertretende Leiter der Vertretung in Haiti und Botschafter in Sambia gewesen.

Haitis jüngste Krise war durch die Ermordung von Präsident Jovenel Moïse ausgelöst worden. Der Übergangs-Premierminister Claude Joseph war nach massivem Druck zurückgetreten. Am Dienstag wurde Ariel Henry als neuer Interims-Regierungschef vereidigt.

RND/dpa

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