• Startseite
  • Politik
  • Hackerangriff in Moskau? Daten von Hunderttausend Corona-Infizierten geleakt

Moskau: Daten von Hunderttausend Corona-Infizierten geleakt

  • Mitarbeiter einer kommunalen Behörde in Moskau haben Daten von Corona-Infizierten weitergegeben.
  • Hunderttausend Menschen sind betroffen.
  • Der Leiter der Behörde schloss einen Hackerangriff aus – der Vorfall wird untersucht.
Anzeige
Anzeige

Moskau. Von Hunderttausenden Corona-Infizierten sind in der russischen Hauptstadt Moskau persönliche Daten an die Öffentlichkeit gelangt. Das Datenleck sei auf einen „menschlichen Faktor“ zurückzuführen, teilte der Leiter der kommunalen Behörde für Informationstechnologie, Eduard Lyssenko, am Mittwoch mit.

Mitarbeiter hätten die entsprechenden Dateien an Dritte weitergegeben, der Vorfall werde untersucht. Einen Hackerangriff auf das System habe es nicht gegeben. Russische Medien berichteten, Hunderttausende Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben, seien betroffen.

An einem Tag: 559 Corona-Tote in Russland

In Moskau, wo am Wochenende mit Massenimpfungen begonnen worden war, wurden zuletzt mehr als 5100 neue Corona-Infektionen und 75 Todesfälle binnen eines Tages gemeldet. In ganz Russland zählten die Behörden knapp 26.200 Neuinfektionen und 559 Tote innerhalb von 24 Stunden.

Anzeige

Zum Vergleich: In Deutschland meldete das Robert Koch-Institut am Mittwoch 20.815 neue Infektionen binnen 24 Stunden. Mit 590 neuen Todesfällen wurde in der Bundesrepublik ein neuer Höchststand erreicht.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen