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US-Behörden beschlagnahmen Haarteile aus chinesischen Lagern

Friseure bei der Arbeit (Symbolbild).

Friseure bei der Arbeit (Symbolbild).

New York. US-Bundesbehörden haben eine Lieferung von Haarteilen und anderen Schönheitsaccessoires beschlagnahmt, die möglicherweise aus Internierungslagern in China stammen.

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Datenleck belegt Ausmaß der Unterdrückung der Uiguren in China

Ein Datenleck in der chinesischen Regierung hat das Ausmaß der Unterdrückung und Überwachung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China offengelegt.

11,8 Tonnen Produkte aus menschlichem Haar in einem geschätzten Wert von 800 000 US-Dollar (712 000 Euro) seien am Mittwoch in New York beschlagnahmt worden, sagte Brenda Smith, stellvertretende leitende Kommissarin des Handelsbüros der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP, der Nachrichtenagentur AP.

"Die Produktion dieser Waren stellt eine sehr ernsthafte Verletzung der Menschenrechte dar", sagte Smith. "Die Beschlagnahmung soll eine klare und direkte Nachricht an all die Einheiten senden, die mit den Vereinigten Staaten Geschäfte machen wollen, dass illegale und inhumane Praktiken in Lieferketten der USA nicht toleriert werden."

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Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass die CBP Haarteile aus China mit dem Verdacht der Menschenrechtsverletzung beschlagnahmt.

In beiden Fällen waren die Exporteure aus der westchinesischen Region Xinjiang. Die chinesische Regierung hat dort innerhalb der vergangenen vier Jahre schätzungsweise eine Million Angehörige ethnischer Minderheiten wie der Uiguren festgenommen. Sie werden in Internierungslagern gehalten, müssen ihre Religion und Sprache ablegen und werden körperlich misshandelt.

RND/cle/AP

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